Jahreszeiten-Challenge

30 Oktober 2015

Bald starten wieder die Lesechallenges und natürlich möchte ich auch mal bei einer mitmachen.
Beim Stöbern hab ich die Jahreszeiten-Challenge entdeckt, wo ich natürlich gerne mal mitmachen will.
Hier kommt ihr zur Originalseite.

Kommen wir erstmal zu den Regeln, immerhin soll ja alles geordnet zu gehen

Regeln:
1. Die Challenge startet am 01. 12. 2015 und läuft bis zum 30.11.2016. Anmelden könnt ihr euch  ab sofort. Auch Späteinsteiger sind willkommen, Rezis gelten aber erst ab dem Zeitpunkt der An-meldung und NICHT rückwirkend.
2. Über jedes Buch muss eine Rezension geschrieben und auf einer Challengeseite verlinkt werden 
3. Es zählen Print, e-Books und Hörbücher (auch Re-Reads), aber keine Kurzgeschichten, weshalb die Bücher erst ab 101 Seiten Punkte bringen.
4. Für die Rezensionen habt ihr immer bis zum 5. des nächsten Monats Zeit, danach zählen die      Bücher eben erst für den darauffolgenden Monat
5. Einmal im Monat wird es von uns ein Update mit den Fortschritten und Punkten geben.
6. Mitmachen können Alle, die eine Challengeseite anlegen und regelmäßig aktualisieren sei es auf einem Blog oder auf anderen Portalen wie z.B. Wasliestdu? Oder Lovelybooks ein Extra Regal für die Challenge-Bücher anlegen und ihre Rezensionslinks einreichen
7. Punkte kann man gleich sammeln, aber für die Verlosung zählen sie erst, wenn mindestens 15 Bücher gelesen und rezensiert wurden
8. Würde ein Buch für mehrere Aufgaben passen, müsst ihr euch entscheiden. 
9. Das Bild dürft ihr (unverändert) natürlich gerne auf eurem Blog mitnehmen. Über Werbung und viele Teilnehmer würden wir uns freuen.
10. Die gelesenen Bücher dürfen natürlich auch für andere Challenges verwendet werden.
Die Punkte:
1. Jede Aufgabe gibt einen Punkt.
2. Wer alle Aufgaben eines Monats schafft bekommt 3 EXTRAPUNKTE dazu.
3. EXTRAPUNKTE: Wenn ein Buch nicht in die Themen passt, habt ihr noch eine weitere Möglichkeit, Punkte zu sammeln. Und zwar mit den Buchstaben des Monats. Lest Bücher, in denen ein Buchstabe des Monats der Anfangsbuchstabe des Protagonisten/ der Protagonistin ist, und bekommt dafür ebenfalls einen Punkt/Name. Ist der ganze Monat geschafft, gibt es noch einmal 3 EXTRAPUNKTE


Die Aufgaben für eine Jahreszeit kommen immer zwei Wochen vor Beginn des ersten Monats online.
Winter
01. Dez '15 - 29. Feb '16

Frühling
01. März 16 - 31. Mai '16
Aufgaben folgen

Sommer
01. Juni '16 - 31. Aug '16
Aufgaben folgen

Herbst
01. Sept '16 - 30. Nov '16
Aufgaben folgen


Halloween Lesenacht

Was gibt es schöneres, als an Halloween sich ein Buch zu schnappen und die Nacht mit Lesen zu verbringen?
Richtig.
Nichts.

Und genau das hat sich die Community auf Büchertreff auch gedacht und deswegen eine Lesenacht veranstaltet.

Die Sehnsucht des Vorlesers - Jean-Paul Didierlaurent

25 Oktober 2015

Infos zum Buch

Autor: Jean-Paul Didierlaurent
Verlag: dtv-premium
Seitenanzahl: 224
Genre: Roman
Preis: 14,90€
kindle: 12,99€
bei Amazon kaufen










Story: 
Jeden Morgen sitzt Guylain Vignolles auf dem orangenen Klappstuhl in dem 6 Uhr 27 Zug und liest wahrlos Seiten vor, die er am vorherigen Tag aus den Klauen der "Bestie" entrinnen konnte. Dies bezeichnet er als seinen persönlichen Akt der Rebellion gegen die Vernichtung von Büchern.
Eines Tages findet er einen USB-Stick, der sich zwischen seinem Stammsitz verklemmt hat und nimmt diesen mit nach Hause.Mit der Absicht den Stick an seinen Besitzer zurück zu geben, öffnet er diesen an seinem Laptop. Fasziniert von der Geschichte, der Unbekannten, beginnt Guylain diese Geschichte nun auf dem zu seiner Arbeit vorzulesen.
Und eines hat er sich ebenfalls vorgenommen:
Er muss diese Frau finden.

Ein wenig hört sich Die Sehnsucht des Vorlesers nach einer typischen Liebesgeschichte an. Eine in der klar ist, dass das ganze Buch nur davon handelt, wie er diese myteriöse Unbekannte sucht und findet, oder nicht findet.
Doch genau das ist es nicht. Es erzählt viel mehr aus dem Alltag von Guylain. Und in diesem Alltag findet er nun mal besagten USB-Stick. Da man zuvor Zeuge seines eher tristen Alltags wurde, drückt man ihm ganz fest die Daumen, dass er die Verfasserin der Tagebücher findet.
Der besagte rote Faden zieht sich flüssig durch die Story und wenn es mal Abweichungen gibt, dann sind diese als solche nicht zu erkennen. Action kann man hier nicht erwarten. Auch die Rückschläge von Guylain sind nicht als gravierend zu berechnen.
Man kann diese Geschichte also als langweiligen Alltag erwähnen, der mit poetischen Worten beschrieben wurde.

Die Charaktere:

Neben Guylain und der Unbekannten gibt es natürlich noch weitere Charaktere, über die man aber nicht sehr viel erfährt. Doch trotz der wenigen Infos machen sie sich bei einem beliebt und unbeliebt. Dies liegt wahrscheinlich an den kurzen, aber ehrlichen Beschreibungen des Protagonisten. Doch trotz der kurzen Auftritte, sind sie nicht unwichtig in der Geschichte. Sie tragen alle etwas dazu bei und unterstützen Guylain auf der Suche nach seiner ersten Liebe. Ob bewusst oder unbewusst ist dabei nicht geklärt.

Der Schreibstil:

Jean-Paul Didierlaurent hat einen Stil, der ins erotische hineinführt. Man kommt schnell zur Ruhe, wenn man beginnt das Buch zu lesen und wird sofort in die Welt von Guylain Vignolles gezogen und es ist schwer freiwillig aus dieser wieder raus zu kommen.
Mir gefällt sein Schreibstil sehr gut und ich bin ein richtiger Fan geworden. Hoffentlich bekommen wir sehr bald wieder etwas von ihm zu lesen.

Mein Fazit:

Wer ein Buch sucht, wo er Ruhe finden kann, der macht mit Die Sehnsucht des Vorlesers nichts falsch. Hier ist weder Action, noch Drama oder die Geschichte zweier Liebenden zu erwarten.
Kurz gesagt erzählt der Autor von Guylain, der es dem Schicksal zu verdanken hat, sich verlieben zu dürfen.
Die Sehnsucht des Vorlesers ist ein absolut schönes Buch. Und das wortwörtlich gemeint. Die Buchstaben scheinen einem in einem schönen, hellem Braun entgegen und die Seiten, die Guylain vorliest, sind in einem dunklerem Grau gehalten. Ich finde diese Aufmachung und das Design wirklich sehr gut gelungen und das hat mir den Lesespaß noch vergrößert.


Deadline - Renée Knight

21 Oktober 2015

Infos zum Buch

Autor: Renée Knight
Verlag: GOLDMANN
Seitenanzahl: 352
Genre: Spannung
Preis: 12,99€
kindle: 9,99€
bei Amazon kaufen








Story

Eines Tages erhält Catherine ein Buch, was man ihr Anonym zugeschickt. Schnell merkt Catherine, dass sie die Hauptrolle in diesem Roman spielt. Jemand ist hinter ihr Geheimnis gekommen, welches sie seit vielen Jahren wie einen Schatz hütet. Und genau dieses Buch endet mit ihrem Tod, der sie qualvoll ereilen soll.
Catherine versinkt immer tiefer in eine Depression, was nicht nur Auswirkungen auf ihre Ehe hat.

Es ist einfach der Story zu folgen. Auch die Sprünge von der Gegenwart zur Vergangenheit und wieder zrück sind dank der Jahreszeiten am Beginn jedes Kapitels einfach zu bewältigen. Allerdings kommt bei mir nicht die versprochene Spannung auf. Mir fehlt einfach das gewisse Etwas, dass es zu einem "psychologischen Spannungsroman" macht. Oder ich verstehe darunter etwas falsches. 
Im Allgemeinen ist es zwar eine leicht verfolgbare Geschichte, die keine großen Umwege benutzt, aber die versprochene Spannung fehlt einfach.

Die Charaktere

Insgesamt gibt es sechs Charaktere, die alle einen wichtigen Teil zu Catherines Geheimnis beitragen oder in diesem eine wichtige Rolle spielen. Und jeder Charakter hat seine eigene Sicht in Deadline. So wird mal aus der Sicht des Ehemannes geschrieben, mal aus der Sicht des Autors, oder die Geschichte von Catherines Sohn wird einem näher gebracht.

Die verschiedenen Personen weisen auch verschiedene Charakterzüge auf. Dennoch schaffen sie es nicht auch nach dem Lesen in meinem Gedächtnis zu bleiben. Sie fließen einfach an mir vorbei. Auch Catherine, oder der Autor ihres Lebensbuchs schaffen das nicht.

Der Schreibstil:

Renée Knight weist einen einfachen und leichten Schreibstil auf. Dieser ist leicht verfolgbar, langweilt beim lesen aber nicht.
Während die Geschichte des Autors aus seiner eigenen Sicht geschrieben ist, schreibt Renée Knight bei Catherine und den anderen in der 3. Person. Anfangs wirkt es ein wenig verwirrend, aber man gewöhnt sich schnell daran. Auch wenn ich bis jetzt noch nicht den Sinn dahinter verstanden habe.

Mein Fazit:

Deadline ist ein schönes Buch, allerdings fehlte mir die versprochene Spannung und der psychologische Teil ganz besonders. Man fühlt zwar mit Catherine mit, aber so ganz springt der Funke nicht über. Dies liegt vielleicht daran, dass der Roman aus verschiedenen Sichten geschrieben ist, was meiner Meinung nach einfach zu viel war.
Man hatte keine Zeit sich in die Charaktere hinein zu finden.
Positiv fand ich aber, dass man Catherines Geheimnis nicht direkt am Anfang erfahren hat. Dieses wurde mit dem Lesen nach und nach ans Licht gebracht.


Bücherliche Fakten

20 Oktober 2015

Ich liebe Fakten und unnützes Wissen, daher starte ich dieses kleine Projekt. 
Ich sammel hier Fakten rund ums Buch und Autoren. 

Ihr kennt auch welche? Dann schreibt mir doch einfach ein Kommentar

  1. Franz Kafka verfügte in seinem Testament, dass seine unveröffentlichten Manuskripte restlos verbrannt werden sollten. Dennoch besteht immer noch die Möglichkeit, unveröffentlichte Werke von Kafka zu finden, da noch Notizbücher aus der letzten Lebensjahren von Kafka als verschollen gelten - dieses waren in der Wohnung von Dora Diamants, der letzten Freundin Kafkas, untergebracht, die 1933 von der Gestapo durchsucht wurde. Im Zuge dieser Durchsuchung wurden die Bücher wahrscheinlich beschlagtnahmt.
  2. Die Unesco verfügt über eine eigene Definition des Begriffs "Buch":
    Ein Buch ist "eine gedruckte, der Öffentlichkeit verfügbar gemachte, nicht periodische Veröffentlichung mit mindestens 49 Seiten Umfang."
  3. Der längste Satz in einem Buch besteht aus 823 Wörtern, geschrieben von Victor Hugo im Roman „Les Miserables“.
  4. Ein 28-Jähriger wurde in der Türkei wegen Ruhestörung und Trunkenheit zu einer Lese-Strafe verurteilt. Einen Monat lang sollte er pro Tag 1 1/2 Stunden unter Polizeiaufsicht Bücher lesen.
  5. Was muss man über Düsseldorf wissen? Nichts, meinte ein Kölner Verlag und veröffentlichte mit „Alles was man über Düsseldorf wissen muss“ ein Buch mit leeren Seiten.

 

14 Oktober 2015

Natürlich bin ich nicht nur hier in meinem Blog tätig
Man kann mich auch auf folgenden Seiten finden:

Facebook
Twitter
lovelybooks
Was liest du?
Büchertreff
vorablesen

Um zu meinem Profil zu kommen, einfach auf den jeweilgen Namen der Seite klicken
Ich freue mich auf deinen Besuch ^^

Lesemarathon

Auf wasliestdu.de findet seit Montag ein Lesemarathon statt, bei dem ich natürlich mit mache. Der Lesemarathon geht vom 12.10 bis zum 19.10 und am Ende werden alle gelesenen Seiten zusammen gezählt.

Es zählen dabei Bücher, Fachtexte, Leseproben etc. Eben alles, wo ihr eine „ganze“ Seite gelesen habt. Dies schließt somit Hörbücher, Comics, Mangas und Co aus (zitat: NachtOvOeule)

Ich bin gespannt, wie viele Seiten wir insgesamt schaffen.

Bei mir ist aktuell folgendes zusammen gekommen:

Ich lese: Deadline von Renee Knight

Montag: 34
Dienstag: 21
Mittwoch: 25
Donnerstag: 18
Freitag: 33
Samstag: 61
Sonntag: 
Montag:

59.882 Seiten sind vom Vorjahr zu schlagen. Mal sehen ob wir es schaffen

Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green

11 Oktober 2015

Infos zum Buch

Autor: John Green
Verlag: Hanser Verlag
Seitenanzahl: 336
Genre: Jugendbuch, Drama
Preis: 9,95€
kindle: 9,99€
bei Amazon kaufen










Die Story

Hazel Grace lebt seit ihrer Kindheit mit Krebs. Ihre Lunge kann ohne Hilfe nicht arbeiten. In einer Selbsthilfegruppe, die sie auf Drängen ihrer Mutter hin, hin geht, lernt sie Augustus Walters kennen, der seinen Kumpel Isaac zu dieser Sitzung begleitet. Beide sind sofort von dem anderen fasziniert. Und obwohl Hazel anfangs eher abweisend angeht, verpasst Augustus keine Chance mit ihr zu flirten und ihr den Hof zu machen.

Hazel bezeichnet sich selbst als eine "tickende Zeitbombe" und will den Schaden, wenn sie hoch geht so "gering wie möglich" halten, weswegen sie in Augustus erst nicht mehr als einen guten Bekannten sieht. Doch viele gemeinsame Ereignisse lassen auch sie offener werden.

Was im ersten Moment nach einer 0-8-15 Liebesgeschichte klingt, ist eigentlich auch genau das. Dennoch erzählt John Green eine doch sehr untypische Geschichte, zweier Personen, die sich Stück für Stück ineinander verlieben. Mit der Wahl Krebs als großes Thema seiner Geschichte zu machen, spricht er viele Leser an. Sicher hat fast jeder schon einen geliebten Menschen in dieser schlimmen Reise begeleitet, wenn nicht sogar verloren. Daher können sich viele in Hazel hinein versetzen und ahnen, warum sie sich erst von Augustus abwendet.

Die Story verläuft in einer guten Linie. Nicht zu schnell aber auch nicht so langsam, dass man irgendwann gelangweilt ist. Der Autor schafft es das Thema Liebe und Tod auf einer realistischen Ebene zu halten und zeigt trotzdem das Liebe und Freundschaft wichtiger sind.

Die Charaktere

Es fiel mir wirklich leicht mich in Hazel hinein zu versetzen. Sie erzählt ihre Geschichte mit einem weinendem und einem lachendem Auge, was sie sehr symphatisch macht. Manchmal schafft sie es sogar den Leser vergessen zu lassen, dass sie an einer unheilbaren Krankheit leidet.
Augustus ist ebenfalls ein Charakter, den ich selbst gerne als Freund hätte. Die Gründe, warum sich Hazel in ihn verliebt sind vollkommen nachvollziehbar und auch ich habe mich oft bei den Gedanken erwicht, dass er auch bei mir sehr gute Chancen hätte.

Die Charaktere sind im Allgemeinen sehr gut gestaltet und schaffen es in Errinerung zu bleiben. Ob negativ, oder postiv ist jedem selbst überlassen. Man kann sich sowohl in Hazel selbst, als auch ihre Eltern versetzen, oder ahnt, was Isaac durchmachen muss.

Der Schreibstil

Ich bin ein Fan der Ich-Perspektive und wenn sie auch noch gut ist um so mehr. Mir fällt es dann einfacher mich in die erzählende Person hinein zu versetzen. Ebenso kann man Gefühle so auch viel besser an den Leser bringen. Und genau das schafft John Green mit einer Leichtigkeit, als hätte Hazel selbst dieses Buch geschrieben.
Das Schicksal ist ein mieser Verräter lässt sich leicht und flüssig lesen, was es zu einer guten Abendlektüre macht.

Mein Fazit

Bücher dieses Genre sind normalerweise nicht bei mir zu finden. Da Das Schicksal ist ein mieser Verräter aber von allen Seiten her gute Kritiken bekommen hatte, wurde auch ich langsam neugierig auf dieses Werk.
Es besitzt eigentlich alles, aus dem Leben gemacht ist. Humor, Liebe und Drama. Doch von nichts ist irgend etwas zu viel. Alles hat eine gute Menge und so wird man als Leser gänzlich in diese Geschichte gesogen.
Das Buch ist seine Empfehlung wert.


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